Gedächtnisstrategien einsetzen​​​​​​​
Beispiel einer Strategie: Körperroute
Versuchen Sie sich in den nächsten Tagen ToDos / Einkaufslisten / Wissenswertes anhand dieser Körperroute (= installierte Kleiderhaken) zu merken:
1. Machen Sie sich ein Bild der Information, die Sie sich merken möchten (z.B. telefonieren = Telefonhörer).
2. «Hängen» Sie nun diese Information an den mentalen «Haken» an der entsprechenden Körperstelle, indem Sie sich ein Bild dazu vorstellen (z.B. ich klemme den Telefonhörer zwischen die Knie).
Grundregel: Das Bild soll humorvoll, skurril, farbig und übertrieben sein, damit es merk-würdig für unser Gehirn ist! 
Viel Spass beim Ausprobieren.
Worte auslassen
Entscheiden Sie sich gleich morgens für ein Wort, das Sie während des Tages nicht gebrauchen wollen. Das kann beispielsweise das Wörtchen «aber» sein. Versuchen Sie den ganzen Tag ohne dieses Wort auszukommen und stattdessen ein anderes oder Umschreibungen zu verwenden. Den Schwierigkeitsgrad steigern Sie, indem Sie gleich mehrere Wörter oder ein sehr häufig verwendetes Wort (z.B. «ich») auswählen.
Mit dieser Übung trainieren Sie die sogenannte Inhibitionsfähigkeit und das prospektive (vorausschauende) Gedächtnis.
Wort-Jonglage
Variante 1: Bilden Sie möglichst viele Sätze mit jeweils fünf Wörtern, die alle mit demselben Buchstaben beginnen.
Bsp.: «Fridolin feiert freitags fröhlich Feste.»
Steigerung: die Anzahl der Wörter erhöhen oder zwei Anfangsbuchstaben wählen, die sich nach jedem Wort abwechseln
Variante 2: Versuchen Sie die Vornamen von Familienangehörigen oder Freunden mal rückwärts aufzusagen.
Variante 3: Markieren Sie beim Zeitungslesen interessante Wörter. Drehen Sie das Blatt anschliessend um und versuchen Sie sich an alle markierten Wörter und die Stellen, wo sie geschrieben sind, zu erinnern.​​​​​​​​​​​​​
Handwechsel
Verrichten Sie gewohnte Tätigkeiten mit der nichtdominanten Hand. Solche täglichen Routinetätigkeiten können sein: Zähne putzen, abwaschen, einen Deckel öffnen, Arme verschränken, ...
Damit unterbrechen Sie tägliche Bewegungsautomatismen, stimulieren Ihr Gehirn und erhöhen die mentale Fitness.
​​​​​​​​​​​​​Training des 
Arbeitsgedächtnisses
Lösen Sie mind. 3x/Woche herausfordernde Gedächtnisaufgaben. Zum Beispiel eignen sich die online Aufgaben von iHirn der Uni Bern sehr gut (spielbar auf Laptop, Tablet oder Smartphone). 
Probieren Sie diese doch einfach mal aus (gratis) unter www.ihirn.unibe.ch​​​​​​​
Das gezielte Training unseres Arbeitsgedächtnisses fördert unsere Gedächtnisleistung. Die Signalübertragung und Aktivierung im präfrontalen Kortex wird gesteigert, so dass letztlich langfristig die Lernfähigkeit erhöht werden kann.
Wissenswertes​​​​​​​
Unser Gehirn kann sich Bilder und Orte viel besser merken als abstrakte Informationen. Sie können diese Stärke des Gedächtnisses nutzen, indem Sie zu lernende Informationen zu Symbolen und Bildern umwandeln und sie mental mit bestimmten Orten verknüpfen. 
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